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Auf seiner Reise geht Jesus auch in seine Heimatstadt und verkündet dort die gute Nachricht. Doch, anders als in den vorherigen Orten, stößt er hier auf erheblich mehr Skepsis und Unglauben, sogar auf Ablehnung. Jesus betont, dass ein Prophet nirgends so wenig gilt wie in seiner Heimatstadt, bei Verwandten und der eigenen Familie. Einige wenige Wunder später zog er schließlich weiter und verbreitete die gute Nachricht in direktem Umfeld.

Was sagt mir Gottes Wort hier für mein Leben?

Verse 1-3: Jesus wirkt hier, wie an anderen Orten zuvor auch. Doch seine Vergangenheit, obwohl ohne Sünde, scheint ihm hier den Weg etwas zu verbauen. Alle, die ihn kennen, sehen in ihm das Kind von Maria und den Bruder von seinen Geschwistern. Es scheint fast so, als ob der Blick auf das Wesentliche hierdurch blockiert wird, wo doch der Sohn Gottes vor ihnen steht und er das Wort Gottes aus erster Hand an die Zuhörer weitergibt. Oft ist es auch in unserem Leben so, dass wir andere Menschen anhand der vorliegenden Informationen beurteilen oder sogar verurteilen. Wenn wir mit jemandem reden, den wir kennen oder den jemand aus unserem Bekanntenkreis kennt, ist die letzte Informationsquelle, die wir suchen, die Person selber. Stattdessen haben wir unser Bild und wollen gar nicht erkennen, was wirklich hinter der Person und der Persönlichkeit steckt. Egal wie lange wir jemanden kennen und egal welche Vorgeschichte hinter der Person steckt…Gott kann durch jeden Wunder tun und auch aus jedem ein Werkzeug machen. Vielleicht ist jemand in deinem Umfeld, der momentan eine Entwicklung durchmacht, aber aufgrund seines Benehmens in der Vergangenheit kommt es zu keiner fairen Betrachtung. Ich möchte dir Mut machen, immer wieder und vor allem immer wieder neu den Leuten, denen du begegnest, so zu begegnen, dass sie die Chance haben zu bestehen. Egal ob die Eltern arbeitslos sind, egal ob der Bruder kriminell ist, egal ob die Freunde betrogen haben…dein Gegenüber ist, wie jeder andere auch, ein geliebtes Kind Gottes und das sollte er auch fühlen. Dein offener und ehrlicher Umgang kann und soll ein Anfang sein.

 

Vers 4-6: Leider ist es oft so, dass wir mit unseren Eltern verglichen werden. Egal ob im Glauben oder im Beruf, wer dein Umfeld kennt, wird dich mit deinem Umfeld vergleichen. Es ist gut und wertvoll, aus der Komfortzone der Familie raus zu kommen und Leute mit der Zeit neu kennenzulernen. Gerade für deinen Glauben kann es so wertvoll sein, mal woanders Impulse zur Entwicklung zu setzen. Du sollst und du darfst frei von Erwartungen und vor allem von Furcht vor deinem Umfeld sein. In deinem gewohnten Umfeld hast du immer einige Faktoren mehr, die dich in deinem Glauben beeinflussen. Was denken die Freunde, die Verwandten, die Eltern und so weiter…das alles sind übliche Fragen, die bei dem Ausleben der Nachfolge Jesu aufkommen. Deshalb ist es wichtig, auch mal in ein Umfeld zu gehen (das heißt nicht, dass du deine Familie und Freunde abstoßen sollst), das dich nur als Nachfolger Jesus kennen lernt und dir hier hilft, dich zu entwickeln. Ich selber habe mich am meisten außerhalb meiner Heimatgemeinde entwickeln dürfen und wurde am stärksten von den Leuten gefördert, die mich nicht von kleinauf kennen. Habe keine Angst, aus deinem Heimatsdorf zeitweise oder dauerhaft auszuziehen und lass dich von Gott dahin rufen, wo er dich haben will. Es kann auch sein, dass er dich jetzt in deinem Umfeld und in deiner Gemeinde gebrauchen will, Jesus hat schließlich auch in Nazareth gewirkt…sei bloß bereit und vor allem offen für den Weg, den er für dich hat.