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Auf die Frage der Jünger, womit das Reich Gottes noch verglichen werden kann, antwortet Jesus mit dem sehr bekannten Vergleich des Senfkorns. Vorab ist zu sagen, dass davon auszugehen ist das Senfkörner in diesem Fall mit anderen kultivierten Pflanzen verglichen wurde und in dem Bereich mit der kleinste Samen ist. Aus diesem kleinem Samen entsteht eine große Pflanze, die größer wird als alle Kräuter und schließlich auch genug Schatten für Vögel bietet. Wieder einmal redet Jesus in Gleichnissen zu seinen Jüngern, damit das Wort Gottes leicht verständlich offenbar wird. Um es gut und verständlich weitergeben zu können legte Jesus die erzählten Gleichnisse zudem aus, wenn er mit den Jünger alleine war.

Was sagt uns Gottes Wort hier für unser Leben?

Gottes Reich begann nach außen hin groß und prächtig. Es fing im kleinen an, voller Potential und gespickt mit zu bewältigenden Herausforderungen, und entwickelt sich zu dem größtmöglichen im Vergleich zu anderen. Das Senfkorn ist in diesem Fall Jesus Christus, der Beginn eine neuen Ära unter Gottes allmächtiger Hand, der sich erniedrigte um der niedrigste/ kleinste unter uns zu werden und daraus zu wachsen. Aus seiner Erniedrigung entsteht etwas Wunderbares mit Schatten und Zweigen, mit Sicherheit und Geborgenheit für jedermann. Gottes Reich ist nicht von Druck oder dem schlechten Gewissen geprägt, sondern von dem Genuss der Gnade Gottes und das solltest du dir immer wieder klar machen!

Vers 30/31: Gottes Reich muss nicht mit Glanz und Gloria verkündet werden. Es ist nicht notwendig, dass es in großen und vollen Säälen ausgerufen wird, von mächtigen und eindrucksvollen Persönlichkeiten. Gottes Reich zu bauen beginnt mit der Erniedrigung, dem klein machen der persönlichen Bedürfnisse. Jesus selbst macht es uns vor was es heißt ein Senfkorn zu sein…alles Persönliche sollte eine Priorität haben, die weit hinter Gottes Plan steht. Dann darfst du am eigenen Leib erfahren, dass Gott aus dir als Senfkorn etwas viel Größeres machen wird, als du dir jemals hättest vorstellen können. Lass dich nicht entmutigen von dem, was die Welt dir sagen will. Ich kann dir zusagen: Gott kann und will mit dir Großes schaffen. Gott kann und will DICH in deinem Umfeld gebrauchen. Gott kann und will dir die Fähigkeiten geben, dass zu schaffen was seinem Reich dient. Vertrau darauf.

Vers 32-34: Die Vögel des Himmels finden einen Ort zum Nisten. Das ist etwas Tolles, doch gleichzeitig kann damit auch zur Vorsicht gemahnt werden. Seitdem Jesus auf die Erde kam und die Gnade Gottes damit verkündet wurde, sind etliche Ableger vom Christentum entstanden. Teilweise liegt der Fokus weiterhin auf der Notwendigkeit der Erlösung durch Jesus, der für deine Sünde einsteht. Teilweise machen sich Leute leider genau diesen gemütlichen Ort zunutze und nutzen die Religion aus. So war es schon mit den Kreuzrittern und mit verschiedenen Sekten. Mach dir die Bibel zunutze und lerne sie kennen, so wirst du auch merken wer in Gottes Namen unterwegs ist und wer nicht. Doch die Kernbotschaft für dich sollte sein, dass Gottes Reich ein Platz zum wohlfühlen ist und nicht ein Platz, wo du mit Angst und Sorge lebst. Das ist das, was du erleben darfst und sollst und was du deinen Mitmenschen mitgeben kannst. Der Gott, an dessen Reich wir bauen, scheint voller Herrlichkeit und Liebe in dein Leben…wenn du das willst. Es ist ein Zuhause, dass dir die Welt so niemals bieten kann. Entdecke dein Zuhause!

Der Aspekt mit den Gleichnissen sollte dich ermutigen. Denn die Gleichnisse sind nicht dafür da, um dich zu ärgern. Vielmehr sind sie dafür da, damit du das Wort Gottes nicht als eine Aufeinanderreihung verschiedener Buchstaben siehst, also es einfach liest, sondern dich damit auseinandersetzt und hören darfst, was Gott in dein Leben reden will. Dafür sind Gleichnisse ein toller und wertvoller Einstieg.