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Nach dem Gleichnis wird Jesus von seinen Jüngern dazu gefragt, wie es zu verstehen ist. Hier kommt jetzt ein Textabschnitt, der ziemlich schwer zu verstehen ist, denn darin steht, dass die Zuhörer nicht verstehen sollen, was mit dem Gleichnis gemeint ist.

Was sagt uns Gottes Wort hier für unser heutiges Leben?

 

Jesus hat selbstredend Interesse daran, dass die Zuhörer Gott kennen lernen. Jedoch weiß er von jedem einzelnen, ob und wie er das Gleichnis versteht und vor allem verstehen will! Seine Aussage ist einfacher zu verstehen, wenn man den Bezug zu Jesaja 6, 9/10 liest und versteht. Dazu gleich mehr.

Vers 10/11: Durch den direkten Umgang mit Jesus wird den Jüngern das Wort Gottes offenbart wie niemand anderem zuvor. Das liegt natürlich daran, dass der Sohn Gottes ein Verständnis für das Wort hat wie niemand anderes, aber gleichzeitig hängt es auch mit der Offenheit der Herzen zusammen. Ob und wie wir das Wort Gottes verstehen, hängt viel mit unserer Herzenshaltung zusammen. Oft ist es so, so jedenfalls meine Erfahrung, dass ich die stille Zeit gemacht habe, weil es eben so geplant war, doch ich habe es einfach gelesen. Täglich ein paar Verse zu lesen, führt mit Sicherheit nicht zu der Veränderung in deiner Beziehung zu Gott wie das intensive Lesen, Nachdenken und Beten. Durch den später geschenkten Heiligen Geist hat heute jeder die Möglichkeit, das Geheimnis von Gottes Reich zu erkennen, doch du solltest dir bewusst machen, dass deine persönliche Offenheit und deine investierte Zeit ganz viel damit zusammenhängt, wie tief Gottes Wort in dein Herz kommt. Nur lesen, nur hören ist nicht genug…Gottes Wort ist keine Geschichte. Es ist ein Versprechen, dass dein Leben verändern wird und du entscheidest wie sehr. Entschlüssel das Geheimnis von Gottes Reich mit offenem Herzen und Gottes Hilfe.

 

Vers 12/13:Jesu Aussage erscheint ziemlich herzlos, doch dahinter steckt Weitsicht und Hingabe. Er ist sich sehr bewusst, dass nicht jeder das Gleichnis verstehen wird und einige an diesem Tag nach Hause gehen und einfach eine nette Geschichte gehört haben. Zuallererst muss klargestellt werden, dass keiner dieser Menschen für Jesus egal ist oder weniger wert, doch er wusste, wen er später wiedersehen wird. Trotzdem hat er an diesem See vor vielen Menschen gepredigt und nicht die Menschen weggeschickt, die sich eh nicht bekehren werden…stattdessen gibt er jedem die gleiche Chance. Jesus weiß auch, dass einige nicht umkehren sollen und werden, damit sich das prophetische Wort in Jesaja 6 erfüllt. Mit diesem Blickwinkel klingt die Aussage etwas weniger gehässig und ist vielleicht einfacher zu verstehen, denn Jesus wollte nichts Böses. Eine ganz wesentliche Lektion können wir hieraus trotzdem für unseren Alltag lernen: Jesus hat auch von dem Wort Gottes geredet, wenn er wusste, dass die Botschaft nicht angenommen wird. Genau so sollten wir durch unser Leben laufen, denn oft reden wir uns ein, nicht mit bestimmten Personen über Gott zu reden, weil sie „eh nichts davon wissen wollen“. Doch du weißt das nicht. Du weißt nicht, was Gottes Wort in dem Herzen von deinem Gegenüber bewirken kann. Deshalb sei mutig und denk nicht darüber nach, ob die Person vielleicht ein verschlossenes Herz hat. Sei mit deinen Worten und deinen Taten Zeugnis für Gottes Gnade und Herrlichkeit, nimm die Leute mit ins Gebet und sei bereit, von Gottes Wort zu erzählen – auch bei verschlossenen Herzen.