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Jesus beruft hier seine Jünger. In der Bibel werden hier Namen in verschiedenen Versen aufgezählt, weshalb es sich lohnt, hier mal genauer nachzulesen.

Was sagt uns Gottes Wort hier für unser Leben?

 

Vorab zeigt dieser Abschnitt vor allem klar, dass es sein kann, dass wir bei der Nachfolge Jesu alles aufgeben könnten. Der Name ist in der heutigen Welt das, was dich als den Menschen identifiziert, der du bist. Und doch ist dein Name von Menschen gegeben. Mit der Berufung als Nachfolger beginnt für dich ein neuer Abschnitt, bei den Jüngern sogar so radikal, dass es zu einer Veränderung im Namen kommt. Identität in Christus ist nur durch unsere Bereitschaft begrenzt, uns verändern zu lassen, nicht durch Gottes Macht.

 

Vers 16: Der Name Petrus wird übersetzt mit Stein. Petrus wird im den vier Evangelien häufig als erster Jünger bezeichnet, wodurch seine persönliche Ausnahmestellung hervorgehoben wird. Die Geschichte von Petrus ist nicht immer gradlinig, wenn man bedenkt, dass er über Jesus zum Wasser laufen wollte (und es kurz geklappt hat), aber ihn später trotz Ankündigung dreimal verleugnet hat. Petrus war nicht perfekt, doch er war voller Hingabe und genau das sollte sich jeder einzelne von uns klar machen. Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, zu vertrauen und im Fall von Scheitern hinterher Reue zu zeigen und weiter Gas zu geben. Es ist nicht die Leistung, die zählt, sondern was dein Herz denkt.

 

Vers 17: Johannes und Jakobus bekamen den Beinamen „Boanerges“, was Donnersöhne bedeutet. Der Name wird interpretiert als eine Betitelung für die Leidenschaft und den Eifer, mit dem sie nachfolgten. „Donnersöhne“ klingt nicht nach einem besonders harmonischen Namen. Gottes Wort weiter zu geben und von die Möglichkeit der Errettung durch Jesus Christus klar und deutlich zu verkünden, bedeutet auch, dass es mal rau, lau und mit Gegenwind passieren kann. Doch jeder einzelne von uns, auch du, darf mutig und angstlos in die Nachfolge gehen und die Gute Nachricht verkünden. Auch wenn es mal knallt, bist du nicht alleine.

 

Vers 18-19: Es werden 12 Jünger berufen und sie werden einzeln benannt. Es gibt hier Jünger mit einer besonderen Rolle. Das bedeutet aber nicht, dass die anderen mehr oder weniger wichtig sind. Du bist, so wie du bist, ein Kind in Gottes großartigem Plan und er will dich gebrauchen. Egal, ob deine Begabungen in der Öffentlichkeit oder im Stillen sichtbar werden…du bist genauso geliebt und genauso wichtig für Gottes Plan wie jeder andere auch. Er sieht, was du tust und schaut auf dein Herz, nicht auf die Anerkennung, die du von den anderen Menschen kriegst. Selbst Judas wird hier berufen, obwohl Jesus mit Sicherheit weiß, dass er ihn am Ende verraten hat. Doch wir wissen nicht, wie viele Kinder Gottes durch Gottes Wirken in Judas vorher schon den Weg zu Gott gefunden haben. Er ist ebenfalls Teil von Gottes großartigem Plan: Spätestens dadurch, dass er Jesus verraten hat und dir und mir damit die Möglichkeit gegeben hat, durch Jesu Tod und Auferstehung ewiges Leben zu erlangen. Jeder von uns ist für Gott wertvoll, wichtig und einzigartig. Mit diesem Bewusstsein sollten wir mit uns selber umgehen, mit unseren Nächsten umgehen und sogar (und ganz besonders) mit unseren Feinden umgehen!