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An dem Geburtstag von Herodes tanzte die Tochter von Herodias vor und begeistert das vornehme und mächtige Publikum. Im Überschwang der Gefühle schwört Herodes ihr zu geben, worum sie bittet. Sie fragt ihrer Mutter um Rat, die, getrieben von Rachegelüsten, den Kopf von Johannes des Täufers sofort serviert und Herodes wollte seinen Eid vor dem edlen Publikum nicht brechen.

Was sagt mir Gottes Wort hier für mein Leben?

Vers 21-24: Emotionen verleiten uns zu Entscheidungen, die oft kurzsichtig sind und im Nachhinein Schaden anrichten, über den wir nicht direkt nachgedacht haben. So wie Herodes mit einem Schwur vor einflussreichen Menschen seiner Tochter große Zugeständnisse gemacht hat, so Handeln auch wir oft ohne die Tragweite unserer Worte zu verstehen. Damit will ich nicht sagen, dass emotionale Reaktionen falsch sind, doch auch unter Emotionen und Hormonen sollte jeder von uns über das, was wir tun und sagen nachdenken. Der Teufel nutzt unsere menschliche Seite immer wieder um uns anzugreifen und Stück für Stück in Schwierigkeiten zu bringen, die uns wiederrum von Gott trennen. In diesem Fall nutzt er den unüberlegten Schwur und die brodelnden Rachegelüste von Herodes Frau um ein mächtiges Werkzeug für Gottes Reich aus der Welt zu schaffen. Der, scheinbar nicht ganz durchdachte, Schwur führte schließlich zum Tod von Johannes, dem Täufer. Wenn du das nächste Mal eine Entscheidung triffst, dein Wort gibst oder ähnliches, dann vergiss nicht dabei um Weisheit zu bitten. Eine Entscheidung mit Gott ist eine Entscheidung für Gott und er kann und wird dich vor vielen unangenehmen Konsequenzen schützen!

Vers 25-26: Gott öffnet Wege aus der Sünde. Herodes hat mit dem Schwur Mist gebaut und hat es registriert. Doch, obwohl Schwüre in der damaligen Gesellschaft sehr ernst waren, ist es keine Sünde, die nicht vergeben werden kann. Herodes hätte den Schwur brechen können, Johannes Leben retten und mit Buße trotzdem Vergebung erfahren. Doch gefangen in der Anerkennung der Welt ist der Status wichtiger, als Gottes Meinung dazu. Ähnlich geht es vielen Christen heute. Die Anerkennung im Umfeld, in Bezug auf Sex, Alkohol, Lästerei, Beruf und Geld, ist in vielen Fällen so viel höher, als die Verherrlichung von JAHWEs Namen. Es ist menschlicher, verständlicher, Rachegelüste auszusprechen und sich aufzuregen, als in Liebe und Vergebung den Mitmenschen zu begegnen. Es ist naheliegender sich über Politiker und Promis aufzuregen, anstatt um Weisheit für die Führung des Landes zu beten. Doch du hast immer die Wahl. Du hast immer die Wahl zwischen Gott und dem Menschen, zwischen der Priorität von Gottes Wort und der Priorität der menschlichen Anerkennung. Fang heute an dich immer mehr für Gott, sein Wort und die Verehrung seines Namens zu entscheiden.