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Es waren nicht alle begeistert von Jesu Wirken. Vor allem von den Schriftgelehrten wurde er oft kritisch beäugt und stand unter stetiger Beobachtung.

Vers 6: Die Aussage Jesu, dass dem Gelähmten seine Sünden vergeben sind, sorgt für Anstoß. Jedoch sprechen die Schriftgelehrten es nicht aus oder an, sondern denken es in ihrem Inneren.

 

Vers 7: Die Schriftgelehrten fragen sich, wie Jesus so anmaßend sein kann und Sünden vergibt, eine Aufgabe, die Gott alleine vorbehalten ist. Hier wird noch einmal deutlich, dass die Schriftgelehrten nicht sehen oder fühlen, wer Jesus ist.

 

Was sagt uns Gottes Wort hier für unser Leben?

 

Vers 6: Wie oft geht es uns im Alltag ein bisschen wie den Schriftgelehrten? Wir denken, wir wissen etwas besser und verurteilen den anderen, aber sprechen es nicht aus! Dabei verpassen wir die Chance zu verstehen, was hinter dem Verhalten des anderen steckt und verbauen uns die Beziehung zu dem Gegenüber. Wenn du in deinem Herzen etwas Schlechtes über den anderen denkst, es aber nicht klärst und klar stellst, beeinflusst dein Herz dein weiteres Handeln und es wird dir sehr schwer fallen, deinem Gegenüber in Nächstenliebe zu begegnen. Das Denken der Schriftgelehrten sollte uns eine Lehre sein….denn still zu urteilen, nur weil du glaubst, es besser zu wissen, verbittert dein Herz und dein Handeln und das will Gott nicht. Wenn du also das Handeln einer deiner Mitmenschen nicht verstehst oder falsch findest, dann sprich es an und klär es in Liebe. So hast du ein reines Herz, mit dem du Gott immer näher kommen darfst.

Vers 7: Dieser Vers steckt voll mit so vielen Lehren für dein heutiges Leben. Deshalb könnte das jetzt ein bisschen mehr Text werden. Erstmal muss man sich eins klar machen: Gottes Wort zu hören, egal ob in der Bibel oder live oder in dem Fall direkt von Gottes Sohn, heißt nicht, dass man es annimmt. Es erscheint unverständlich und merkwürdig, wenn man selber bereits Gottes Liebe erfahren hat und sich für den Weg mit Ihm entschieden hat, aber die Freunde es nicht nachvollziehen können. Hier sind Schriftgelehrte, die also das Alte Testament wirklich gut kannten und damit auch die eingetroffenen Ankündigungen über den Messias….Sie hören die Gute Nachricht sogar von dem Sohn Gottes höchstpersönlich! Aber ihre Herzen waren (noch) nicht offen dafür…wenn ihr als von eurem Glauben erzählt und ihn auslebt, dann werden es viele nicht verstehen - nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil sie es noch nicht können! Ich möchte DICH ermutigen, für deine Freunde und Verwandte und Feinde zu beten, dass ihre Herzen für Gottes Wort geöffnet werden. Mach dir eine Notiz mit der Person, die dir am Herzen liegt, und bete immer dafür, wenn du es siehst oder daran denkst. Es kann Stunden, Tage, Monate oder Jahre dauern…doch Gott kann Wunder in jedem Herzen tun.

Der nächste Punkt ist Gotteslästerung, der in unserer heutigen Sprache mehr als genug Platz findet. Die Schriftgelehrten sind innerlich entsetzt über die Frechheit, die Jesus mit der Sündenvergebung begeht. Auf der einen Seite ist es schade, da sie offensichtlich nicht erkennen, wer Jesus ist. Auf der anderen Seite zeigen sie hier, welch eine Gottesfurcht (klingt negativ, ist aber eher als sehr sehr großer Respekt gemeint) sie haben. Und genau das ist heute oft verloren gegangen. „Oh mein Gott“; „Das ist ja göttlich“; „Ich bin ein Fussballgott“ sind nur wenige Beispiele, wo in der heutigen Welt der Respekt für die Größe und Allmacht Gottes verloren gegangen ist. Ich möchte dich ermutigen, genau diese Ehrfurcht selber zu entdecken. Wir beten nicht zu einem Gott, der das ein oder andere kann. Wir beten zu einem Gott, der dich, in all deiner Komplexität, wunderbar geschaffen hat. Wir beten zu einem Gott, der uns in jeder Kleinigkeit so durchdacht hat, der in der Natur Farben geschenkt hat, die die Blumen teilweise nicht brauchen…doch Gott weiß, was schön ist. Wir beten zu dem Gott, der seinen Sohn geopfert hat, um dich und mich zu retten…und das sollten wir uns wieder neu bewusst machen. Wir machen Gott oft so klein…wir benutzen das Attribut göttlich so unwürdig. Ich möchte dich ermutigen, Gottes Größe neu zu entdecken. Das ist so unfassbar beeindruckend!

Der letzte Punkt liegt mir besonders am Herzen, denn er zeigt so viel von Gottes Wesen und Güte und unserer Machtlosigkeit. Wer kann Sünden vergeben als Gott allein…ich bin verloren. Ohne Gottes Güte bin ich verloren, denn ich sündige jeden Tag im Denken und Handeln. Mit Sünde sind wir nicht würdig, in Gottes Gegenwart zu kommen. Und doch klebt an jedem von uns und das jeden Tag neu Sünde, Sünde, Sünde. Es geht nicht darum, wie viel du in der Gemeinde tust, wie viel du betest und wie viel Stille Zeit du machst, denn du kannst nie genug tun, um deine Sünden auszugleichen. Und das brauchst du auch nicht, denn Jesus ist für deine Sünden gestorben. Gott hat Jesus für DICH auf die Erde geschickt, für DICH sterben lassen und will, dass DU dieses Geschenk jeden Tag neu annimmst. Es geht nicht um Leistung, sondern um die Annahme von Gnade. Und wenn du dich in Gottes Reich investieren willst, dann tu es aus Dankbarkeit für genau diese Gnade! Es tut wirklich gut, Danke zu sagen für Gottes Gnade in deinem Leben.