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In diesem Fall nehmen wir nur einen Vers, weil darin zwei wesentliche Kernaussagen stecken, die nicht vernachlässigt werden sollten. Jesus sieht, was passiert und vergibt dem Gelähmten seine Sünden. Jesus sieht nicht die Sachbeschädigung, nicht das volle Haus und nicht die Störung seiner Predigt. Er sieht den Glauben der Freunde und dieser feste Glaube hat direkten Einfluss auf den Gelähmten, denn Jesus lobt nicht die Freunde für ihren Glauben oder belohnt sie dafür, sondern er erkennt den Wunsch der Freunde und kümmert sich um den Gelähmten. Hier wird eindrucksvoll bewiesen, wie sehr Christen füreinander einstehen können und mit Gebet und Tat wahre Wunder bewirken können. Grundlegend für den kommenden Abschnitt ist Jesu erste Aktion, nämlich die Vergebung der Sünden, nicht die Heilung der Lähmung.

Was sagt uns Gottes Wort hier für unser Leben?

Jesus war nicht beeindruckt von der Tat der Freunde, sondern von der festen Zuversicht und dem Glauben. Dieser Glaube sollte uns ein Vorbild sein, denn es ist kein „Jesus – kann – vielleicht -“, sondern es ist ein „Jesus – wird – Glaube“. Ob die Freunde das Bewusstsein für das eigentliche Problem des Gelähmten haben, bleibt offen, aber Jesus ist die Lage direkt klar. Er macht sozusagen Erste Hilfe beim Gelähmten, indem er das Notwendigste macht, um ihm Leben zu schenken. Er heilt nicht unmittelbar die Lähmung und gibt ihm damit neue weltliche Lebensqualität, sondern vergibt ihm seine Sünden und ermöglicht ihm so ein Leben in der Ewigkeit. Wir meckern oft über körperliches Leid und Probleme, Sorgen und andere weltliche Schwierigkeiten und verlieren dabei unser eigenes Hauptproblem aus den Augen. Wir brauchen die Vergebung unserer Sünde mehr als jegliche Heilung von körperlichen oder geistlichen Leiden, weil unsere Zeit auf der Erde nur begrenzt ist und Gottes Namen dienen sollte. Bei allem körperlichen Leid, aber vergebener Sünde blüht uns eine herrliche Zukunft in Gottes Gegenwart. Wir sollten das nächste Mal im Gebet daran denken, dass Vergebung meiner persönlichen Sünde wichtiger ist als mein körperliches Wohlbefinden.