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Jesus spricht nicht so hochtrabend, dass es niemand versteht. Jesus gibt Gottes Wort auch hier, wie so oft, in einfachen und gut verständlichen Bildern weiter, um Jedermann Zugriff auf Gottes Wort zu geben. Hier ist es zum einen das Bild von dem Flicken aus neuem Tuch, um ein altes zu reparieren und zum anderen das Bild von dem Weinschlauch, der mit frischem Wein gefüllt wird. Er stellt klar, dass in beiden Fällen das neue und das alte nicht ineinander übergehen, sondern dass das Vorhaben der Verbindung nicht funktionieren kann. Hiermit verdeutlicht er bildhaft und verständlich das neue Zeitalter, das durch sein Kommen begonnen hat und gleichzeitig das Ende des gesetzlichen Zeitalters. Dabei geht es nicht um eine Kombination von Gesetz (Altes Testament) und Gnade (Neues Testament), sondern um einen komplett neuen Abschnitt.

 

Was sagt uns Gottes Wort für unser Leben?

Die zwei Bilder sollten uns aus verschiedenen Gründen hängen bleiben. In erster Linie sollte sich jeder klar machen, dass die Bibel nicht ausschließlich für Theologen oder Bibelschüler oder Leute, die schon lange im Glauben stehen, geschrieben wurde. Die Bibel ist für dich und für mich, für deine Freunde und deine Nachbarn und hat jedem (!!!) etwas zu sagen. Von diesem Buch geht eine tiefgreifende Komplexität aus, aber gleichzeitig so eine simple Botschaft…aus Gnade gerettet. Lass dich von dem überraschen, was die Bibel für dich bereit hält und sei bereit, auch mal nachzudenken, was Gott dir sagen will mit der Bibelstelle, die du gelesen hast. Wenn du Einkaufen gehst und Hunger hast, dann suchst du auch so lange bis du das gefunden hast, was dir weiterhilft. Du gehst nicht hungrig in den Aldi, guckst einmal durch den Laden und gehst wieder, weil du immer noch nichts im Wagen hast, sondern du bist bereit zu suchen, zu wühlen, zu fragen und dir das einzupacken, was dich anspricht. Genau mit diesem Hunger solltest du auch die Bibel lesen, egal welches Buch gerade ansteht.

 

Die zwei Bilder, die Jesus uns hier gibt, haben auch eine ganze Menge für uns zu sagen. Wie oft versuchen wir, das alte und das neue miteinander übereinzubringen…und wir vergessen dabei, wie sehr uns das zerreißen kann. Wenn wir im Kontext der Formen, Riten und Gesetze der Juden denken, dann haben wir eine Menge Aspekte, an die wir uns halten sollten. Wenn wir all das schaffen, dann sind wir ganz gut dabei und wenn nicht, dann musst du die vorgeschriebenen Opfer bringen. Doch mit Jesus ist das Opfer für alles, was du und ich tagtäglich falsch machen, bereits gegeben und es ist nur noch deine Entscheidung, es anzunehmen. Der Vergleich mit dem Kleiderstück zeigt sehr deutlich, dass Gott nicht versucht hat, das Judentum zu ergänzen, zu reparieren oder zu flicken…Gott hat seinen Sohn geschickt, seinen Sohn geopfert, um etwas komplett NEUES zu schaffen. Ein Zeitalter der Gnade, die du jeden Tag annehmen darfst.

Ähnlich sieht es mit den Weinschläuchen aus. Alte Weinschläuche waren nicht mehr dehnbar genug, um die Gärung eines frischen Weins auszuhalten und dementsprechend ist für den, der genau das tut, am Ende sowohl der Schlauch als auch der Wein verloren. Wenn du versuchst, dich mit den Gesetzlichkeiten des Alten Testaments  vor Gott zu rechtfertigen, wirst du scheitern und gleichzeitig nie die Gnade Gottes und die daraus folgende Liebe und Freiheit in dem vollen Ausmaß spüren.

Die neue, gute Nachricht können wir nicht in die alten Gesetze packen (was nicht bedeutet, dass das Alte Testament nicht mehr relevant ist!). Stattdessen sollten wir uns klar machen, dass Gnade und Gesetz zwei sich widersprechende Prinzipien sind. Halt die Gesetze nicht des Gesetzes wegen, sondern aus Dankbarkeit für die Gnade. Deshalb lade ich dich ein, Gottes Gnade neu und in vollem Umfang zu entdecken!