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Wie so oft wird das Verhalten Jesu und seiner Jünger kritisch beäugt, da ihr Verhalten sich von den gesetzestreuen Juden oftmals unterscheidet. So ist es auch in diesem Textabschnitt, wo Jesus nach den Fast-Gewohnheiten seiner Jünger gefragt wird, da sowohl die Pharisäer als auch die Jünger des Johannes viel fasteten. Mit der Antwort, dass die Hochzeitsgäste nicht fasten sollen, solange der Bräutigam bei Ihnen ist, nimmt Jesus Bezug auf sein aktuelles Wandeln auf Erden und betont, dass die Zeit zum Fasten für seine Jünger aktuell noch nicht gekommen ist, aber noch kommen wird. Ein kurzer Exkurs: Im Alten Testament war Fasten häufig ein Ausdruck der Trauer und insbesondere die gesetzestreuen Schriftgelehrten haben es sehr intensiv gemacht. Ob es am Ende des Tages mehr zur Tradition und zum Aufzeigen der Disziplin war als zum ursprünglichen Sinn des Fastens, lässt sich aufgrund der Aussage in Vers 18 nur vermuten. Es macht den Anschein, dass diejenigen, die fasten, es nicht ganz fair oder in Ordnung finden, dass Jesu Jünger es nicht tun „müssen“ und das Essen eben ohne Einschränkung genießen.

Was sagt uns Gottes Wort hier für unser Leben?

 

Vers 18-20: Wir sind nicht abhängig von unserer Leistung. Wir müssen nicht mindestens drei mal am Tag beten oder monatlich fasten. Ich kann es zwar sehr empfehlen, doch es ist keine Bedingung für die Gnade Gottes! Diese Unabhängigkeit, diese Freiheit, führt damals wie heute zu Neid unter Christen, die in einem Leistungsdenken leben. Warum hat der so ein entspanntes Leben, während ich jeden Tag mit Gott rede? Warum findet der so einen guten Job und ich habe meinen doofen, obwohl ich die Bibel schon zwei mal gelesen habe? Warum ist der so viel glücklicher, obwohl ich in der Gemeinde so viel tue…? Es gibt jetzt drei mögliche Situationen: Entweder du wirst beneidet, du beneidest andere oder die beiden beschriebenen Situationen sind neu für dich. Solltest du beneidet werden, so möchte ich dir sagen: Lass dir deine Freiheit von den anderen nicht kaputt machen und genieße die Gnade Gottes in deinem Leben! Mehr noch….steck andere Leute – allen voran die Person, die neidisch ist – mit dieser Freiheit an und versuche, jede Gelegenheit zu nutzen, um sie aus dem Leistungsdenken raus zu holen.

 

Solltest du neidisch sein, dass andere ein besseres Leben haben, obwohl sie augenscheinlich weniger für den Glauben tun, dann lass dir eins gesagt sein: Du kannst nicht genug für Gott tun, wenn du nach Leistung beurteilt werden willst. Alleine wegen dem Neid bist du schon gescheitert, mit Leistung gut genug für Gottes Gegenwart zu sein. Gönn dem anderen die Freude und die Freiheit, die er hat und öffne dich selber dafür. Du kannst und wirst nie genug leisten können, also fang nichts an, wo du eh zum Scheitern verurteilt bist. Stattdessen solltest du genau diesen Punkt an Gott abgeben, die Gnade neu erkennen und annehmen und nicht mehr aus dem Leistungswillen heraus handeln, sondern aus Dankbarkeit für die Gnade. Der Glaube ist kein Wettbewerb, den der, der am meisten trainiert, gewinnt…er ist ein Rettungsboot, auf dem wir so viele Leute wie möglich gemeinsam in Gottes Gegenwart bringen wollen!