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Jesus geht wieder hinaus an den See und das Volk hört ihm zu. Dabei verliert Jesus nicht den Blick für den Einzelnen oder spricht nur mit denen, die Ihm persönlich gefallen. Stattdessen spricht er den Zöllner Levi an und ruft ihn zur Nachfolge auf. Levi, später auch Matthäus genannt, folgt bedingungslos und unmittelbar nach und schreibt später das Matthäus-Evangelium.

Was sagt uns Gottes Wort hier für unser Leben?

 

Vers 13: Jesus geht in kein Stadion, kein Haus, keine Gemeinde…er lehrt am See. Was er zu sagen hat, ist nicht abhängig von dem Ort oder den Menschen, sondern es ist für jeden Ort, jeden Mensch und jedes Herz gedacht und gemacht! Jesus hat Gott unter anderem mit der Lehre gedient und seinen Dienst nie von den Menschen und dem Ort abhängig gemacht und genau das sollten wir uns als Vorbild nehmen…ich weiß nicht genau, wo und wie du Gott dienst oder dienen willst, aber mach es immer und überall und vor allem von ganzem Herzen – nicht weil du musst, sondern weil du darfst. Gott hat dir deine Fähigkeiten geschenkt, um sie für sein Reich einzusetzen und du brauchst dafür keinen bestimmten Ort. Was mir bei diesem Vers auch aufgefallen ist, ist, dass das Volk zu Jesus kam. Dazu möchte ich dich ermutigen…vielleicht findest du die Predigten in eurem Gottesdienst nicht ansprechend, den Lobpreis nicht packend, deine stille Zeit zu trocken. Dann komm zu Jesus und bleib nicht sitzen. Aufstehen und suchen ist die Devise. Vielleicht ist das der Ruf nach einem anderen Gottesdienst oder Online-Predigten, nach Lobpreis Zuhause oder einem neuen Bibelleseplan, aber es ist mit Sicherheit kein Aufruf dazu, unzufrieden an genau dem Punkt stehen zu bleiben. Denn hier steht nicht „Jesus lehrte sie und das Volk gähnte“. Jesus lehrte sie!

 

Vers 14: Das ist einer dieser Verse, den man schnell einfach mal so liest, obwohl er Stoff für mehrere Predigten oder seitenlanges Geschreibe beinhaltet. Am einfachsten ist es wohl, am Anfang zu beginnen. „Als Jesus vorüberging…“ hatte er die Wahl, einfach weiter zu gehen, denn schließlich lehrte er am See  und war schwer beschäftigt, weil es genug Leute gibt, die gerettet werden müssen. Doch Jesus hielt genau bei Levi an, einem Zöllner. Sie waren gesellschaftlich damals unterste Schublade. Vielleicht ist es vergleichbar mit dem heutigen Eintreiben der Rundfunkgebühr, die niemand versteht und viel zu hoch ist. Jesus hält bei einem an, der im Volk nicht angesehen und sogar verachtet ist und interessiert sich nicht für das, was andere denken. Genau diesen Mann ruft er zur Nachfolge auf!

 

Egal wie unbedeutend du dich manchmal fühlst oder unbeliebt oder was auch immer…Jesus kann und will genau dich gebrauchen! Er geht nicht an dir vorbei. Er ist nicht für alle außer dir gestorben und auferstanden. Er ist ganz speziell für DICH geopfert worden. Jesus ist nicht an dir vorbei gegangen, genau so wenig wie an Levi. Gleichzeitig solltest du dir bewusst werden, dass genau das gleiche auch für jeden deiner Mitmenschen gilt…jeder ist einzigartig und besonders und an niemandem würde Jesus vorbeigehen. Die gute Nachricht, die wir erleben dürfen, sollten wir jedem weitergeben und niemandem vorenthalten.  Ein weiterer interessanter Punkt ist, wie bereits gesagt, dass Jesus ungeachtet seines Umfeldes genau das macht, was Gott ihm aufs Herz gelegt hat, nämlich Levi anzusprechen. Ihm ist es nicht wichtig, was sein Umfeld denkt, sondern vielmehr nach Gottes Plan zu handeln und dieser Levi sollte später das Evangelium des Matthäus schreiben.

 

Wie oft ist es uns immens wichtig, was unser Umfeld denkt? Es ist viel entscheidender als das, was Gott in dem Moment von unserem Handeln denkt. Ich ermutige dich zu hinterfragen, wo du abhängig von der Anerkennung deiner Mitmenschen bist und will dir Mut zusprechen, egal wo du bist und mit wem…steh zu Gott, seinem Plan und sei offen für alles, was er mit dir bewegen will.

 

Jesus spricht: Folge mir nach.

Keine Diskussion. Keine Ausreden. Keine wichtigeren Pläne. Keine Serie, die geguckt werden muss. Keine Verhandlungen über Perspektive und Job. Levi ist einfach gefolgt. Sei wie Levi!

 

Weil es so viel war, eine Zusammenfassung: Geh nicht an Menschen vorbei, wo du vielleicht keine Lust hast, Zeugnis für Gott zu sein. Sei Zeugnis wann immer es geht. Mach das, was du tust unabhängig von deinem Umfeld und in absoluter Abhängigkeit von Gott und folge bedingungslos nach!