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Zu Beginn von Kapitel 2 kommt Jesus nach Kapernaum zurück und gibt uns in den ersten Versen bereits eine wichtige Lektion für unser heutiges Gemeindeleben mit.

Vers 1: Mit der Rückkehr nach Kapernaum zeigt Jesus ganz klar, dass er erst endgültig aus einem Ort weggeht, wenn sein Auftrag dort beendet ist. Trotz der scheinbar bedrängenden Vorgeschichte kommt er zurück und erfüllt bedingungslos Gottes Plan für ihn.

Vers 2: Die Botschaft, die Jesus verkündete, war scheinbar aufregend und aktuell genug, dass viele Leute sich auf den Weg machten, ihm zuzuhören. Hierbei muss betont werden, dass Jesus hier das Wort Gottes verkündete und es den Menschen offenbar primär darum ging und nicht um die eigennützige Heilung von Krankheiten.

Was sagt uns Gottes Wort für unser Leben heute?

Vers 1: Jesus kehrt zurück, nachdem es ihm zuvor scheinbar zu viel geworden ist. Doch er kehrt zurück ohne Angst vor der Rechtfertigung für seinen Weggang, ohne Angst vor erneuter Bedrängnis, dafür aber mit dem klaren Auftrag, Gottes Wort zu verkünden. Oft geht es uns so, dass uns eine Situation zu viel wird und das ist okay. Manchmal ist es nötig, sich zu schütteln, zurückzuziehen und bei Gott Kraft zu tanken. Doch wenn das geschehen ist, lautet der Auftrag nicht weiterziehen, sondern den vorherigen Auftrag zuerst zu Ende zu bringen. Wenn wir bei Diskussionen innerhalb oder außerhalb der Gemeinde bei Uneinigkeiten oder Anfechtungen mal Abstand brauchen, ist das menschlich, aber kein Grund aufzugeben. Zurückziehen und mit Schwung zurückkommen sollte unsere Devise für geistliche Kämpfe sein, die Jesus hier eindrucksvoll vorlebt.

Vers 2: Hier wird eindrucksvoll untermalt, was in vielen Gemeinden schief läuft. Hier steht nicht, dass die Leute kamen wegen der coolen Musik, dem gratis Essen oder dem tollen Kinderprogramm. Hier steht auch nicht, dass die Gemeinschaft oder Heilung oder andere Geschenke die Leute anziehen. Der Grund für die Ansammlung ist Jesus, der mit Vollmacht Gottes Wort predigt. Genau diese Predigt mit Vollmacht und Gottes mächtiges Wort würde auch heute mehr Leute anziehen als der verkappte Versuch, aus dem Gottesdienst eine eventreiche Veranstaltung zu machen. Das gilt auch im Gespräch mit Christen und Nicht-Christen, wo das Einladen zu Events, schönen christlichen Veranstaltungen etc. niemals die Macht und Herrlichkeit erreichen kann, die das Lieben, Leben und Weitergeben von Gottes Wort mit sich bringt. Oft haben wir Angst, dass Gottes Wort nicht cool genug, nicht lieb genug oder nicht modern genug ist. Auch du solltest dich wieder trauen, Gottes Wort in der Gemeinde und in deinem Leben mit Wort und Tat zu verkünden. Dann wirst du erkennen und erleben, wie machtvoll und anziehend Gottes gute Nachricht ist.