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In den letzten drei Versen von Kapitel 1 begegnet uns eine sehr herausfordernde Situation, weil Jesus den geheilten Aussätzigen dazu aufruft, die Wundertat nicht groß zu verkündigen. Doch trotzdem ist diese Textstelle voller Aussagen, die auch heute noch hilfreich sind.

Vers 43/44: Jesus ermahnt den Geheilten, zu gehen und die Wundertat nicht herum zu erzählen. Dabei darf man das nicht damit verwechseln, dass er von der Wundertat schweigen sollte. Jesus gibt ihm einen klaren Auftrag, nämlich vor dem Priester im Tempel Zeugnis zu sein und nach den üblichen Vorschriften das vorgeschriebene Opfer zu bringen. Der Mann hingegen kann nicht von dem schweigen, was ihm passiert ist. Dessen Folge sehen wir im kommenden Vers.

Vers 45: Jesus wird nach der Verkündigung der Wundertat durch den Geheilten sehr bedrängt und ist dazu gezwungen, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. An diesem Punkt sollte man überlegen, ob die dann auftretenden Menschen kommen, um geheilt zu werden, Wunder zu sehen oder tatsächlich für das Wort Gottes. Die Konsequenz ist der Weiterzug Jesu.

Was sagt Gottes Wort hier für mein Leben?

Vers 43/44: Wenn Jesus einen Auftrag gibt, dann durchaus mit Hintergrund. Wir Menschen neigen dazu, unabhängig von dem, was wir mit Jesus erleben, unseren eigenen Kopf und Willen durchsetzen zu wollen. Wichtig ist hierbei zu erkennen, dass Jesus nicht verboten hat, von der Tat zu reden, sondern ihm einen Rahmen gegeben hat, Zeugnis zu sein. Der Geheilte hört nicht auf das, was Jesus ihm sagt, sondern kann nicht schweigen von dem, was er getan hat. Ob er hinterher in den Tempel geht, um das vorgegebene Zeugnis zu sein, bleibt offen. Wie oft geht es uns so, dass wir genau das machen wollen, was uns gerade passt, auch wenn Gottes Plan für uns gerade anders aussieht. Sind wir bereit, in den „Tempel“ zu gehen, die vorgeschrieben Opfer zu bringen und Zeugnis zu sein und damit ganz weit aus unserer Komfortzone auszusteigen oder verfolgen wir den für uns gemütlicheren Plan und suchen uns aus, wem wir es erzählen? Wir sollten usn stetig hinterfragen und nach Gottes Plan für uns suchen. Wenn wir dann aber einen finden, sollten wir auch bereit sein, ihm zu folgen – egal wie unangenehm das sein kann. Der Geheilte hätte im Tempel bestimmt schwierigere Charaktere in Bezug auf Jesus zum Erzählen gehabt als die auf der Straße. Sei bereit, da Zeugnis zu sein, wo Jesus dich hinschickt.

Vers 45: Warum Jesus sich an einsame Orte zurückzieht, wird hier offen gelassen. Man kann jetzt verschiedene Sichtweisen interpretieren, doch ich kann dir keine eindeutige Antwort geben. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass nach dem Wunder viele Leute mit egoistischen Motivationen Jesu Nähe gesucht haben. Dabei geht es bei der Verkündigung des Evangeliums nicht um das Tun von körperlichen Wundern, sondern vielmehr um die Erkenntnis, dass man ein Sünder ist und Errettung nötig hat. Du solltest dich und deine Mitmenschen hinterfragen, warum du glaubst oder glauben willst. Ist es, um einen Plan B zu haben, falls alle Stricke reißen? Ist es, um ein reines Gewissen zu haben, da durch Jesus alles vergeben ist? Oder ist es tatsächlich, weil du verstanden hast, dass du ein Sünder bist und Rettung brauchst? Bei allen Wundern, die wir suchen und uns zu sehen wünschen, lassen wir das größte Wunder, nämlich das sündenfreie Leben und seinen Tod und die Auferstehung außen vor. Wir sollten lernen, Jesus wegen diesem großen Wunder nachzufolgen und nicht aus egoistischen Gründen.