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In dem kurzen Textabschnitt kommt es zu einer von den vielen Heilungen in den vier Evangelien. Trotzdem sollte so eine Heilung nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Im Folgenden will ich auf zwei Kernaspekte näher eingehen, die hoffentlich eine neue Perspektive auf diese Stelle geben

Vers 40/41: Der Aussätzige kommt zu Jesus. Alleine darin stecken zwei bemerkenswerte Kleinigkeiten. Zum einen waren die vom Aussatz Befallenen tatsächlich der Gesellschaft außen vor, da ihr Krankheitsbild in der damaligen Zeit zum Ausschluss führte. Doch Jesus suchte die Gesellschaft und hatte keine Angst davor, auch den Kranken zu begegnen, unabhängig von dem, was die Leute um ihn herum dachten. Die andere bemerkenswerte Kernaussage ist das Vertrauen des Aussätzigen in die Kraft Gottes. Er stellt nicht infrage, ob Jesus ihn heilen kann, sondern fragt, ob er ihn heilen will. Der Aussätzige hat trotz seiner schwierigen Situation verstanden, dass Jesu Heilung ein Geschenk aus Gnade wäre und bittet darum.

Vers 42: Jesus ist gnädig. Er heilt den Aussätzigen und hier ist beschrieben, dass der Aussatz sofort wich. Jeder, der mal einen Pickel oder eine Schürfwunde hatte, weiß, dass Heilung der Haut Zeit braucht. Durch Jesu vollmächtige Heilung werden bei diesem Wunder wieder einmal die Grenzen der Medizin gesprengt und eine sofortige Linderung der seelischen und körperlichen Schmerzen herbeigeführt.

Was sagt uns Gottes Wort für unser Leben?

Jesus ist in dieser Situation ein großer Mutmacher und Vorbild. Zum einen sollte sich jeder bewusst machen – auch du – dass Jesus dich annimmt und deine Nähe sucht, egal wo du in der Gesellschaft stehst. Du bist ein geliebtes Kind Gottes mit all deinen Problemen und Krankheiten. Und du wirst nicht weniger geliebt durch das, was du hast. Das sollte uns Mut machen, denn auch du und ich können angenommen werden. Zu anderen ist Jesus hier das Vorbild für unser Verhalten. Er geht auch mit denen in Liebe um, die in der Gesellschaft verachtet und gemieden sind. Wir stören uns oft schon an den schiefen Zähnen oder der großen Nase. Dabei sollten wir jedem Menschen mit der Liebe begegnen, die wir uns selber auch wünschen.

Vers 40/41: Der Glauben und das Vertrauen, ich würde fast schon sagen die Gewissheit, die der Aussätzige über die Kraft Gottes mitbringt, sollte etwas sein, wonach wir auch streben. Wie oft unterschätzen wir Gottes Macht oder unterstellen ihm Machtlosigkeit, wenn auch unbewusst. Egal ob Problem auf der Arbeit, in der Schule oder in der Familie…oft trauen wir Gott gar nicht zu, die schwierigen Situationen und Begegnungen, die uns belasten, zu verändern. In diesem Punkt sollten wir mehr werden wie der Aussätzige, der genau weiß, wie groß Gottes Kraft ist, dem aber auch bewusst ist, dass Heilung keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein riesiges Gnadengeschenk. Egal was oder wer dich momentan belastet, du solltest dir bewusst machen, dass kein Problem und keine Krankheit zu groß für deinen Gott sind. Du darfst darauf vertrauen, dass er dir nicht nur helfen kann, sondern dass er dir auch helfen will.

Vers 42: Jesus will heilen. Anders als viele Bibelkritiker meinen, kann eine Heilung wie die hier beschriebene nicht durch den durchaus wirkungsvollen Placebo-Effekt bewirkt werden, sondern sprengt sämtliche Selbstheilungsgrenzen. Die Heilung einer damals unheilbaren Krankheit von jetzt auf gleich spiegelt Gottes Macht wider, die bis heute gleich groß geblieben ist. Mit diesem Bewusstsein sollten wir durch den Tag gehen und jeder Situation begegnen. Gottes Möglichkeiten sind heute so groß wie damals und wir sollten anfangen, uns zu hinterfragen, warum wir heute scheinbar keine Wunder mehr erleben. Verschließen wir die Augen vor Wundern? Versuchen wir sie anders zu erklären oder glauben wir einfach nicht mehr, dass Gott auch heute noch Wunder tun kann. Ich ermutige dich, deine Augen nach kleinen und großen Wundern aufzuhalten und auch Wunder, die Gottes Namen dienen, von ihm zu erwarten. Unsere Grenzen im Glauben werden nicht von Gott gesetzt, sondern von uns selber.