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Jesu Zeit an diesem Ort scheint vorbei zu sein. Nach der stillen Zeit kehrte er nicht um, sondern ging weiter, um das Wort Gottes in ganz Galiläa zu verbreiten.

 

In diesem Abschnitt steckt erheblich mehr, als man auf den ersten Blick vielleicht vermutet. In den Versen 37/38 kündigt Jesus an, dass er mit seinen Jüngern weiterzieht. In Vers 39 verbindet er weiterhin eindrucksvoll Wort und Tat, indem er (ausgerechnet in den Synagogen) predigt und heilt.

 

Vers 37/38: Jesus wird gesucht, denn nach dem Tag voller Wunder sind die Leute mit Sicherheit fasziniert. Ob die Faszination von der Tat, der Persönlichkeit oder dem Wort Gottes kommt, ist an dieser Stelle nicht zu erkennen. Doch Jesus bleibt nicht an dem Ort, wo er jetzt bekannt und (größtenteils) beliebt ist, sondern nimmt sich und seine Jünger aus der kurzfristig gewonnen Komfortzone raus und zieht weiter. Im Zusammenhang mit der stillen Zeit und dem schnellen Abzug liegt der Gedanke nahe, dass Jesus im Gebet erfahren hat, dass es sein Auftrag ist weiterzuziehen. Jesus ruht sich nicht auf Bequemlichkeit aus, sondern folgt Gottes Auftrag unabhängig von menschlichen Bedürfnissen.

 

Vers 39: Das Wort Gottes verkündigt Jesus hier explizit in den Synagogen Galiläas. Interessant ist hier zu sehen, dass Gottes Wort in ihm lebt, denn er redet nicht nur, sondern er predigte UND trieb die bösen Geister aus. Am größtmöglichen Vorbild wird uns hier untermalt, dass das Wort und die Tat eng miteinander verknüpft sind. Die Häufigkeit der Austreibung von bösen Geistern in Synagogen sollte uns zudem ein Mahnmal sein, denn unter kirchlichem Mantel heißt nicht immer unter Gottes Segen. Auch in heutigen Gemeinden würde Jesus mit Sicherheit viel finden, wo er aktiv handeln könnte.

 

Was sagt mir Gottes Wort hier für mein tägliches Leben?

Vers 37/38: Als Nachfolger Christi geht es nicht um Bequemlichkeit, Beliebtheit oder andere weltliche Sehnsüchte. Es geht einzig und alleine darum, Gott zu gefallen und seinem Plan für dich zu folgen. Jesus hat sich nicht ausgeruht auf Momenten der Beliebtheit, menschlichen Lobes und Begeisterung. Stattdessen hat er den Fokus Tag für Tag (auch mit stiller Zeit) auf Gott gelegt. Bei allem, was du für Gottes Reicht tust, gibt es genug Möglichkeiten, immer wieder zu prüfen, ob du es für Gott tust oder für deine menschlichen Wünsche. Wenn Gott ruft, dann sei bereit, deine Komfortzone zu verlassen. Such seine Gegenwart und seinen Auftrag und du wirst eine erfüllte Beziehung erleben dürfen wie vielleicht selten zuvor.

 

Vers 39: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. In Gewohnheiten können sich oft Sachen oder Tätigkeiten einschleichen, die deinen Grundwerten widersprechen…ohne dass du es bewusst merkst. Christliche Floskeln wie „Liebe deinen Nächsten“ sind schnell gesagt, doch noch schneller ist über die grantige Arbeitskollegin gelästert. Jesus hat nicht nur das Wort gekannt und gelehrt, sondern er hat es vor allem gelebt. Eine Folge aus dem gelebten Glauben ist Gottes Kraft in ihm, wodurch er Wunder über Wunder tun konnte im Namen seines Vaters. Jeder, auch ich und du, sollte ganz genau prüfen, ob wir unseren Worten auch Taten folgen lassen oder ob sich die Gewohnheit der Welt schon einen Teil unseres Glaubens unter den Nagel gerissen hat. Hinterfragen, neu ausrichten und dann Handeln lautet die Devise!

Eine weitere Lektion aus diesem Vers ist in meinen Augen ganz wesentlich. Kirchen, Gemeinden und andere Institutionen des Glaubens sind leider nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Hierbei will ich nichts schlecht reden, sondern ermutigen zu hinterfragen, zu beten und zu verändern. Auch in Gemeinden sind viele Probleme und eben auch übernatürliche Anfechtungen. Ich weiß nicht, ob du in eine Kirche oder Gemeinde gehst und wenn ja, wie es da aussieht. Doch ich möchte dich ermutigen, um Kraft und um Weisheit für die Leitung zu beten, um in der Gemeinde den Fokus auf Gott alleine zu richten. Ich möchte dich auch ermutigen, Bibel zu lesen um zu erkennen, was wahr ist und was falsch ist. Denn nirgends kann man Gottes Willen so gut erkennen wie bei dem Lesen von Gottes Wort. Wir sollten uns bewusst machen, dass der Widersacher uns überall versucht anzugreifen, also eben auch in den Gemeinden. Deshalb sollten wir uns bewusst machen, dass Gott größer ist und dafür beten und dagegen kämpfen mit den Waffen, die Gott uns gegeben hat.