Kontakt

Bei Fragen, Anregungen oder ähnlichem schreiben Sie gerne eine Mail. Da ich die Homepage momentan nebenbei mache, bitte ich um Nachsicht was das Tempo der Antworten angeht.

Mit ganz lieben Grüßen, Andreas! :)

Unterstützung

Unterstützung in Form von Gebet, warmen Worten und auch finanzieller Natur ist gerne gesehen und herzlich willkommen!

Nichts verpassen!
  • Grey Facebook Icon
  • Grey Instagram Icon

© 2023 by HARMONY. Proudly created with Wix.com

Nach der Lehre in der Synagoge und dem Austreiben des unreinen Geistes war der Arbeitstag von Jesus noch nicht zu Ende. Von da aus geht es in das Haus von Simon, wo Simons Schwiegermutter nur eine von vielen Heilungen an diesem Tag ist. Trotz all der Wunder und Aufmerksamkeit ist uns Jesus im Anschluss ein riesiges Vorbild für unseren Alltag.

Die zwei Kernaussagen in diesem Textabschnitt sind in den Versen 30,31 und 35 zu finden. In den Versen 30 und 31 erfährt Jesus von der Krankheit der Schwiegermutter und anschließend wird von der Heilung und Reaktion erzählt. In Vers 35 gibt Jesus uns einen Kernschlüssel für ein Leben, das auf Gottes Kraft und Gegenwart basiert.
 

Vers 30/31: „Und alsbald sagten sie Ihm von ihr“. In dieser Aussage steckt erheblich mehr Vertrauen, als auf den ersten Blick vielleicht klar wird. Es ist nicht die letzte Hoffnung, zu Jesus zu kommen, sondern die erste Instanz. Auch damals gab es Ärzte, Heilmittel und Ähnliches…doch davon wird nicht geredet. Hier wird Jesus von dem Fieber erzählt und mit all der Macht verschwand das Fieber bei der Berührung und Aufrichtung von Jesus. Doch damit nicht genug, denn anstatt gesund aber geschwächt zu sein, geht die geheilte Frau direkt und ohne Umschweife in eine dienende Position. Jesus heilt mehr als nur den Ursprung der Krankheit, sondern dazu noch die Symptome…denn er ist größer als jeder Arzt, damals wie heute.

Vers 35: Im Kontext gelesen war der Tag Jesu prall gefüllt. Die ganze Stadt war vor der Tür versammelt und es geschah Wunder um Wunder, Austreibung und Heilung. Nach so einem Tag steht Jesus vor dem Tag auf und sucht sich einen stillen Ort, um dort zu beten.

Was sagt mir Gottes Wort hier für mein heutiges Leben?

Vers 30/31: Wie oft ist der Glaube bei dir Plan E? Egal in welcher Situation, der Mensch versucht es erstmal aus eigener Kraft zu schaffen und menschlich logisch zu handeln…das ist bei Krankheiten, auf der Arbeit und in Beziehungen so. Wir probieren überall erstmal mit den uns bekannten und anfassbaren Mitteln zu handeln, wie bei Krankheiten mit Medikamenten (was nicht falsch sein muss), bei einer Krise auf der Arbeit mit einer Analyse und in Beziehungen mit Google und (hoffentlich nicht) Teenie-Zeitschriften. Überall wird nach Rat gesucht und erst wenn alle Stricke reißen, beten wir dafür und geben es an Gott ab.  Dabei sollte es andersherum sein…versuch mal, mit den Problemen, Sorgen und Ängsten zuerst zu Jesus zu gehen und es im Gebet abzugeben. Als Gottes geliebtes Kind will er dir Gutes tun, aber er drängt sich nicht auf. Wenn du ihn aber erst als Plan B, F oder Z hast, dann brauchst du dich nicht zu wundern, warum Gott so spät handelt und schon so viel passiert ist. Ich kann dich nur ermutigen, alle Pläne hinter Gottes Plan anzustellen, denn keine Analyse, kein Medikament und kein Ratgeber kann mehr bewegen als Gottes Liebe für dich in dir!

Mach dir auch bewusst, wem anschließend der Dank gebührt. Die Schwiegermutter hält sich nicht groß mit Mitleid-Abholen auf oder zu erzählen, wie viel Glück sie hatte, nicht vom Fieber dahingerafft zu werden. Nein, aus der Heilung geht sie unmittelbar in die Dankbarkeit, in das Dienen. Gott erhört so viele Gebete und wir vergessen hinterher, dass wir dafür gebetet haben und hatten „Glück“. Werde ein bisschen mehr wie die Schwiegermutter von Simon! Mach Jesus zu deinem Plan A und nachdem der Plan dann aufgegangen ist, vergisst nicht von Herzen Danke zu sagen! Du wirst merken, dass Abhängigkeit von Jesu Heilung und Gottes Liebe soviel mehr Frieden schenkt als die kläglichen menschlichen Versuche, die wir Tag für Tag angehen.

Vers 35:

Ich persönlich bin ganz großartig im rausreden. Das gilt insbesondere auch für die stille Zeit, denn abends bin ich mal kaputt, morgens wollte ich noch in Ruhe duschen und mittags muss ich mal durchatmen. Dann fällt die stille Zeit runter….an stressigen Tagen ebenso. Dabei zeigt Jesus in Vers 35 ganz klar, woraus er seine Kraft zieht! Ein harter Tag und eine kurze Nacht, doch er hat keine Ausrede, sondern geht hinaus und sucht sich einen ruhigen Ort, um bei Gott zu tanken. Wenn selbst Jesus, Gottes Sohn, mit dem Dialog zu seinem Vater und der Nähe zu ihm in den Tag startet…wie viel mehr könnten du und ich das denn gebrauchen? Stille Zeit ist eine Entscheidung, die wichtiger ist als Frühstück, Mittagspause oder deine Serie. Stille Zeit ist dein Moment, den du für Gott reservierst und ich möchte dich ermutigen, da keine Ausreden mehr gelten zu lassen.