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Hallo 😊 Schön, dass Du mein Zeugnis liest.
Ich bin Sabine und seit 7 Jahren Christin.

Im Dezember 2016 bekam ich, von Gott, die Möglichkeit, mit einer kleinen Gruppe aus meiner Gemeinde, nach Polen zu reisen. Dort nahmen wir an einer Weihnachtsaktion, für sozial benachteiligte Kinder und ihre Eltern, teil.
Ich wusste ganz klar, dass ich mitfahren sollte. Gott stellte mich an meinem Arbeitsplatz, für diesen Zeitraum frei, schenkte mir Betreuung für meine Tochter und das Geld um mitzufahren!
Warum ich mit sollte wusste ich damals nicht, ich tat es aus Vertrauen!

Dann bekam ich die Mitteilung, dass ich dort, während einer Veranstaltung, etwas aus meinem Leben erzählen sollte.
Schlagartig wurde mir schlecht. Mein Magen krampfte.
Ich auf einer Bühne? Vor Menschen reden?
Absolute Horrorvorstellung für mich.
Ich bin ein zurückhaltender Mensch, gehe nicht leicht auf Fremde zu. Viele Augen auf mich gerichtet zu wissen ist für mich noch angsteinflößend. Eigentlich war mir zum weinen und weg rennen zu mute.
Doch dann erinnerte Gott mich an meine Taufe.
Auch dort musste ich, vor der Gemeinde, aus meinem Leben erzählen.
Auch davor hatte ich Angst.
Mein Vertrauen legte ich komplett auf ihn, ich wusste, dass er mir beistehen wird.
Ich wusste, dass er mir helfen wird und dass ich es für ihn und nicht für die Menschen mache.
So vertraute ich ihm, dass er auch diesmal wieder mit mir sein wird.
Dass er mir nichts aufträgt was ich nicht auch, durch ihn, bewältigen kann.
Meine Furcht war nicht weg, meine Aufregung auch nicht. Doch mein Vertrauen in meinen himmlischen Vater war stärker!

Als es so weit war sprach meine Übersetzerin (die Frau eines polnischen Pastors), kurz vorher mit mir. Sie wollte schon im Vorfeld wissen, was ich erzähle. Es würde ihr dabei helfen, später leichter zu übersetzen, meinte sie.
Ich habe verkrampft alles von meinem Zettel abgelesen und mich dabei auch noch dauernd verhaspelt. Nun war ich nochmal richtig aufgeregt, denn ich war ja nicht einmal in der Lage es ihr weiter zu geben.
Wie sollte es gleich vor so vielen werden?
Ich flehte innerlich, wie schon oft, zu Gott. Sagte ihm nochmals, dass ich es nicht kann. Dass er es tun muss.
So stand ich dann abends auf der Bühne, verkrampft meinen Zettel festhaltend und fing an zu erzählen…
Ich sprach die ersten Worte. Und plötzlich durchfloss mich eine überwältigende Leichtigkeit und Freude.
Gott sprach durch mich, denn die Worte flossen einfach aus mir heraus. Ein bisschen war mir, als wäre ich in einen angenehmen, sanften Nebel gehüllt. Ich fühlte mich getragen.
Als ich fertig war sah ich nach unten auf meine Hand.
Da war er.
Mein Zettel.
Noch zusammengefaltet.
Ich hatte ihn nicht einmal benutzt.
Mein Erstaunen und meine Dankbarkeit waren riesengroß!!!

Dann bekam ich noch ein weiteres Geschenk.
Dies begleitet mich bis zum heutigen Tag und vielleicht ist es auch für DICH!?
Nach der Veranstaltung kam eine ukrainische Frau auf mich zu und sagte mir, dass es mutig war sich hinzustellen und so offen schwere, private Dinge aus dem Leben zu erzählen.
Ich erklärte ihr dann, dass ich das nur aus Vertrauen zu Gott gemacht habe und mich normalerweise keine zehn Pferde auf diese Bühne bekommen hätten.
Dann sagte sie zu mir: „ Der Teufel verschließt den Mund, aber Gott öffnet ihn!“ DIESER SATZ ging mir durch und durch! In diesem Moment erkannte ich was in meiner Vergangenheit geschah und was Gott nun gerade tut.
Ich wuchs atheistisch auf, musst Du wissen. Erst als alleinerziehende Mama, den Scherbenhaufen meines Lebens vor mir, fand ich zum Glauben.
In meiner Kindheit wurde ich runtergeputzt. Ich hatte einen Stiefvater der mich psychisch misshandelte. Und eine schwache Mutter die ihm ausgeliefert war, mit seinen Psychoattacken und seiner Gewalt.
Du kannst nichts.
Du bist nichts.
Du wirst nichts.
Hässlich, dumm, faul, unnütz – kaum ein Tag an dem er dies nicht über mir aussprach.
So wurde ich zu einem stillen, stummen und stark introvertierten Mädchen.
Ein Mädchen, dass sich nachts in den Schlaf geweint hat. Ständig Bauch-und Herzweh hatte.
Ein Mädchen mit einem zerstörten Selbstbild.
Ein Mädchen mit viel Sehnsucht nach Liebe und Annahme.
Ein Mädchen dessen Mund verschlossen wurde.
Ein Mädchen, dass als Frau erkennen durfte, dass es einen Gott gibt der sie von ganzem Herzen liebt.
Der seinen Sohn Jesus Christus auch für sie in diese Welte geschickt hatte.
Ich nahm seine nach mir ausgestreckten Arme und ich fand wonach ich mich immer sehnte.
Liebe und Annahme!
Und auch Vergebung!
Für Gott bin ich wertvoll.
Und DU auch!
Gott öffnet meinen Mund, den der Teufel mir eins verschlossen hatte.
Stück für Stück setzt er mich frei. Macht mich heil. Stellt mich her.
Immer wieder bricht ein Stück „altes“ von mir weg und ich staune über das was Gott einst in mich hineingelegt hat und ich nun entdecken darf.
Ich staune und bin in freudiger Erwartung was mein liebevoller himmlischer Vater noch für mich vorbereitet hat.
Egal wie Dein Vaterbild ist, Du darfst wissen: Gott liebt Dich perfekt und mit einer Liebe die Du nirgends, als bei ihm finden wirst!

Im Nachhinein erfuhr ich, von mehreren Menschen, dass an diesem Abend viele Frauen anwesend waren die eine ähnliche Lebensgeschichte hatten wie ich.
Frauen die noch nichts von Gottes Liebe wussten.
Sie hörten ruhig und aufmerksam zu. Zum Teil auch berührt.
Das hat mich sehr bewegt und gleichzeitig unfassbar glücklich gemacht.

Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich dorthin geschickt hat und ich ihm im Vertrauen folgen durfte.
Er hat mich damit sehr beschenkt und glücklich gemacht!